Geplantes Feriendorf in Andermatt UR auf Kurs

Tourismus

Trotz arabischer Revolution ist das geplante Ferienresort in Andermatt UR des ägyptischen Investors Samih Sawiris auf Kurs.

Zwar beeinträchtigen die Unruhen in Ägypten den Geschäftsgang der Orascom Development Holding. Doch seien die Pläne in der Schweiz davon nicht betroffen. «Das Projekt in Andermatt ist durchfinanziert und hängt nicht von der Geschäftsentwicklung in Ägypten ab», sagte Samih Sawiris im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Das erste Luxushotel des geplanten Ferienresorts in Andermatt UR sei im Rohbau fast fertig. «Für das zweite haben wir einen Vertrag mit Radisson Blue, für ein drittes stehen wir mit Steigenberger in Verhandlung». Die deutsche Luxushotelgruppe gab bereits letzte Woche bekannt, mit Orascom zusammenzuarbeiten. Die Verkäufe der Apartements laufen gemäss Sawiris nach Budget. Das Verkaufsziel für dieses Jahr liegt bei 120 Millionen Franken. «Das ist machbar. Ich erwarte aber nicht, dass wir das Ziel deutlich übertreffen», so der Orascom-Präsident. Angesprochen auf das Urteil von letzter Woche im Zusammenhang mit einer offenbar falsch ausgewiesenen Beteiligung sagte Sawiris, er wolle nicht über allfällige politische Motive spekulieren. Nach dem Urteil, das inzwischen mit einem Vergleich aufgehoben wurde, hätte er als Orascom-Präsident zwei Jahre ins Gefängnis gehen sollen. Hintergrund des Rechtsstreits nach dem politischen Umsturz in Ägypten war eine nach Ansicht der Finanzaufsicht falsch ausgewiesene Beteiligung der Muttergesellschaft Orascom an einer ihrer ägyptischen Tochtergesellschaften. Orascom betonte stets, die anwendbaren Rechtsvorschriften jederzeit eingehalten zu haben.

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