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Schutz des Great Barrier ReefGegen das Ausbleichen hilft auch kein künstlicher Nebel

Australiens Regierung hofft auf künstliche Wolken, um das Great Barrier Reef vor der Erderwärmung zu retten. Aber die dritte Bleiche in nur fünf Jahren zeigt: Die Zerstörung des Riffs schreitet schnell voran.

Ein Taucher filmt ausgebleichte Korallen in der Nähe von Lizard Island am Great Barrier Reef.
Ein Taucher filmt ausgebleichte Korallen in der Nähe von Lizard Island am Great Barrier Reef.
Foto: AFP

Ende März stach ein Team der Southern Cross University mit zwei Forschungsschiffen in See, um über dem Great Barrier Reef ein Experiment durchzuführen. Mit einer Turbine und 100 Hochdruckdüsen jagten die Ozeanologen Myriaden winziger Salzpartikel aus dem Meerwasser in die Luft, ähnlich wie mit einer Schneekanone. Die Partikel sollten sich in der Luft mit niedrigen Wolken vermischen und diese so aufhellen, dass sie Sonnenstrahlen stärker reflektieren, die ansonsten den Ozean aufwärmen und Korallenriffe in Hitzestress versetzen können.

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