Zum Hauptinhalt springen

Während die Kroaten feiern: England startet den Angriff

Die Briten dachten, sie könnten das Spiel fortsetzen, als sich alle Gegner ausserhalb des Spielfelds befanden.

Sechs Spiele haben sie an dieser WM gespielt, die Engländer. Verstanden haben sie eine Regel aber trotzdem nicht. Jene, die besagt, dass ein Anstoss nur dann ausgeführt werden darf, wenn sich alle Spieler, ausser demjenigen, der eben diesen Anstoss ausführt, in der eigenen Platzhälfte befinden müssen. Während sich die kroatischen Spieler also in der Verlängerung über das 2:1 freuen, nehmen die Engländer den Ball, laufen zum Mittelkreis und sprinten auf Goalie Subasic zu. Schiedsrichter Cakir greift natürlich sofort ein. Die Engländer müssen warten, bis alle Kroaten wieder in ihrer Hälfte sind.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Mannschaft das Gefühl hat, weiterspielen zu dürfen. Panama griff in der Gruppenphase gegen – wie ironisch – England zum selben Mittel, auch da stoppte der Schiedsrichter den Angriff. Und die Portugiesen liessen bei ihren Jubeln abseits des Spielfelds gegen Spanien jeweils einen Spieler auf dem Platz stehen, im Glauben, dass Spanien so keinen Gegenangriff starten darf. Jose Fonté, der Mann, der seinen Kollegen beim Jubeln zusehen musste, sagte hinterher: «Ich habe gehört, dass es eine Regel gibt. Wenn alle das Spielfeld verlassen, dann könnte man das Spiel wieder anstossen.» Wer dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat, hat auf jeden Fall für einige Lacher gesorgt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch