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Neuer Termin in LauterbrunnenFür die Gemeindeversammlung ist Anmeldung erwünscht

Um die Anzahl Besucher tendenziell abschätzen zu können, bittet der Gemeinderat von Lauterbrunnen die Bevölkerung, sich unverbindlich für die Versammlung vom 20. Juli anzumelden.

Damit der Gemeinderat von Lauterbrunnen niemanden unverrichteter Dinge nach Hause schicken müsste, weil der Abstand nicht eingehalten werden könnte, bittet er die Bevölkerung, sich für die Gemeindeversammlung anzumelden.
Damit der Gemeinderat von Lauterbrunnen niemanden unverrichteter Dinge nach Hause schicken müsste, weil der Abstand nicht eingehalten werden könnte, bittet er die Bevölkerung, sich für die Gemeindeversammlung anzumelden.
Foto: Bruno Petroni

Der Gemeinderat von Lauterbrunnen ist zum Schluss gekommen, die Gemeindeversammlung auf den 20. Juli anzusetzen. Dabei hat er sich allerlei Gedanken gemacht: «Bei entsprechendem Abstand finden im Gemeindesaal rund 80 Personen, nur unwesentlich weniger als in der Kirche, Platz. Im Talboden verfügt die Gemeinde über keinen Raum, welcher mehr Personen aufnehmen könnte.»

In den letzten drei Jahren seien im Durchschnitt 70 Personen der Einladung zu einer Gemeindeversammlung gefolgt. Zwei Versammlungen hätten in dieser Zeit den Rahmen von 80 Personen gesprengt. Werfe man einen Blick auf die Traktandenliste, stehe unter anderem die Neufassung des Abwasserreglements zur Diskussion.

Anlässlich der Mitwirkung und der Orientierungsversammlung sei die Beteiligung eher bescheiden gewesen, schreibt der Gemeinderat in der Mitteilung. «Sollten letztlich weit über 80 Personen die Gemeindeversammlung besuchen wollen, können die minimalen Abstandsvorschriften nicht eingehalten werden.» Der Gemeinderat müsste die Versammlung in letzter Minute absagen und die Anwesenden unverrichteter Dinge wieder nach Hause schicken.

Unverbindlich anmelden

Um das zu verhindern und die Anzahl Besucher tendenziell abschätzen zu können, bittet der Gemeinderat die Bevölkerung, sich unverbindlich für die Versammlung anzumelden. «Dies kann über die Website der Gemeinde, per E-Mail oder per Telefon erfolgen», so der Gemeinderat. «Kann aufgrund der Anmeldungen erkannt werden, dass der mögliche Rahmen gesprengt wird, entscheidet der Gemeinderat bereits vor der Versammlung über die Absage, und die Bevölkerung wird umgehend in geeigneter Form (Website der Gemeinde, Anzeiger und Anschlagbretter) informiert.»