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Tramzukunft im Raum BernFür den Verkehrsplaner ist das Fuder komplett überladen

9 Kilometer neues Tramgleis reichen: Verkehrsplaner Pierre Pestalozzi findet, dass die Regionalkonferenz mit ihren Plänen völlig überbordet.

Findet, dass die Regionalkonferenz allzu einseitig auf das Tram setzt: Pierre Pestalozzi, Verkehrsplaner aus Wabern.
Findet, dass die Regionalkonferenz allzu einseitig auf das Tram setzt: Pierre Pestalozzi, Verkehrsplaner aus Wabern.
Foto: Raphael Moser

Schiesst die Regionalkonferenz Bern-Mittelland mit diesem Papier nicht völlig über das Ziel hinaus? Pierre Pestalozzi stellt die Frage in aller Deutlichkeit. Er sei beileibe kein Verächter des öffentlichen Verkehrs, betont der Verkehrsplaner aus Wabern, der jahrelang im Auftrag der Gemeinden das Bahn- und Busangebot im Seeland und im Berner Jura geprägt hat und auch im Raum Bern tätig war. Im Gegenteil. «Ich habe mein ganzes Berufsleben lang für den öffentlichen Verkehr gekämpft.»

Aber: Für die Art und Weise, wie die Regionalkonferenz die Zukunft der ÖV-Netze im Kern der Agglomeration Bern plant, habe er «kein Verständnis», so Pestalozzi. Zu ausufernd erscheint ihm die Netzstrategie für die nächsten 20 Jahre. Und damit nicht am Bedarf orientiert sowie letztlich auch viel zu teuer, wie er in seiner Mitwirkungseingabe unmissverständlich festhält.

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