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Vor dem Spiel gegen ChiassoFür Bernegger gibt es keine Ausreden

Der FC Thun tritt am Freitag erstmals mit Carlos Bernegger an. Vor der Partie in Chiasso hat der neue Trainer bei den Spielern eine Verunsicherung festgestellt.

Lebt den Fussball: Carlos Bernegger.
Lebt den Fussball: Carlos Bernegger.
Foto: Urs Lindt/freshfocus

Carlos Bernegger erscheint mit Verspätung zum Termin. Er sei volle Pulle drin im Geschehen, meint er entschuldigend und will einen Kaffee offerieren. Am Sonntag hat der 51-jährige Argentinien-Schweizer als Nachfolger des zurückgetretenen Marc Schneider sein erstes Training beim FC Thun geleitet. Der Routinier hat schnell festgestellt, dass die Spieler verunsichert sind. «Der Abstieg, die personellen Abgänge und der misslungene Saisonstart gingen nicht spurlos an ihnen vorbei, sie sind psychologisch angeschlagen.» Das sei nicht despektierlich gemeint, ergänzt er, sondern ganz normal. «Schliesslich handelt es sich um junge Menschen, die solche Situationen noch nicht oft erlebt haben.» Er hat jedoch auch gemerkt, dass nicht alle Akteure die neue Realität erkannt haben. «Bis vor wenigen Wochen waren sie Super-League-Spieler und bereiteten sich auf Partien gegen YB oder St. Gallen vor. Jetzt müssen sie sich sofort mit der aktuellen Situation identifizieren.»

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