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Bilder des Saturn aus 1,36 Milliarden Kilometer Entfernung

Nasa und ESA haben bemerkenswerte Aufnahmen aus dem Hubble-Weltraumteleskop veröffentlicht.

Der Saturn am 20. Juni 2019, fotografiert vom Hubble-Teleskop. (Video: Tamedia)

Seit über 25 Jahren liefert das Hubble-Weltraumteleskop spektakuläre Bilder weit entfernter Objekte aus fremden Galaxien. Doch auch auf unser Sonnensystem wirft das Teleskop in der Erdumlaufbahn immer mal wieder einen Blick. Zuletzt nahmen sich die Forscher den Saturn vor. Dabei sind aus 1,36 Milliarden Kilometern Entfernung spektakuläre Bilder unseres zweitgrössten Planeten entstanden.

Besonders schön zu sehen sind die Ringe, die zum Planeten hin immer feiner werden. 1655 von niederländischen Astronomen Christiaan Huygens entdeckt, bestehen sie aus Eis- und Staub-Partikeln. Durch welches kosmische Ereignis sie entstanden sind, ist noch immer unklar, wie die europäische Weltraumorganisation ESA in einer Mitteilung schreibt.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa betont zudem, dass die Aufnahmen eine beispiellose Klarheit zeigen, wie sie bisher nur in Schnappschüssen von Nasa-Raumsonden zu sehen war, die den fernen Planeten besuchten. Aufgrund der regelmässig erstellten Hubble-Aufnahmen wollen die Forscher verfolgen, wie sich der Saturn verändert. Und ob er tatsächlich seine Ringe verliert.

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