Zum Hauptinhalt springen

Zeit ansparen fürs hohe Alter

Junge Alte helfen betagten Menschen und bekommen dafür Zeitgutschriften. Diese können sie einlösen, wenn sie später selber Unterstützung brauchen.

Betreuen und vorsorgen in einem: Bernadette Lechmann (rechts) und Agnes Bert. Foto: Herbert Zimmermann (13 Photo)
Betreuen und vorsorgen in einem: Bernadette Lechmann (rechts) und Agnes Bert. Foto: Herbert Zimmermann (13 Photo)

Mit einer adäquaten Unterstützung können auch über 80-Jährige noch einige Jahre in den eigenen vier Wänden leben. Doch um den Betreuungsbedarf für diese stark wachsende Bevölkerungsgruppe zu decken, braucht es künftig mehr entsprechende Angebote. Und vor allem: mehr Personal. Fachleute sehen vor allem bei jüngeren Pensionierten ein Potenzial, das verstärkt genutzt werden könnte. Hier setzt das Konzept der Zeitvorsorge an: Rüstige Pensionierte unterstützen hilfsbedürftige alte Menschen bei der Alltagsbewältigung. Als Gegenleistung erhalten sie auf einem individuellen Konto die geleistete Zeit gutgeschrieben. Diese können sie später eins zu eins einlösen, wenn sie selbst einmal auf Betreuung angewiesen sind.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.