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Fall Carlos: Justiz ermittelt wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses

Die Behörden wollten gar nicht so recht wissen, woher der «Sonntags-Blick» die Bilder der von Carlos verwüsteten Gefängniszellen hatte. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Der Sonntags-Blick publizierte Bilder der verwüsteten Wohnzelle des Jugendlichen Straftäters Carlos. Nun will die Zürcher Staatsanwaltschaft wissen, wer diese Bilder der Presse überliess
Der Sonntags-Blick publizierte Bilder der verwüsteten Wohnzelle des Jugendlichen Straftäters Carlos. Nun will die Zürcher Staatsanwaltschaft wissen, wer diese Bilder der Presse überliess
Screenshot Blick
In den Fall Carlos kommt Bewegung – er soll bis Ende Februar freigelassen werden: Blick in ein Zimmer des neuen Bereichs des Massnahmenzentrums Uitikon (MZU). (Dezember 2012)
In den Fall Carlos kommt Bewegung – er soll bis Ende Februar freigelassen werden: Blick in ein Zimmer des neuen Bereichs des Massnahmenzentrums Uitikon (MZU). (Dezember 2012)
Stefan Deuber, Keystone
Setzten sich für ihren Trainingspartner ein: Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt in Basel. (September 2013)
Setzten sich für ihren Trainingspartner ein: Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt in Basel. (September 2013)
Kostas Maros
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Am 16. Februar veröffentlichte der «Sonntags-Blick» unter dem Titel «So wütet Carlos im Knast» fünf Bilder, die bezeugen sollen, wie der 18-Jährige im Massnahmenzentrum Uitikon (MZU) seine Gefängniszellen auseinandergenommen hat. Heute Mittwoch mutmasste die NZZ, dass das Boulevardblatt die Fotos von Roger Huber, dem PR-Berater von Oberjugendanwalt Marcel Riesen, erhielt. Die NZZ beruft sich auf einen nicht namentlich genannte Kadermann des Verlagshauses Ringier, die den «Sonntags-Blick» herausgibt.

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