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Kernen ist kein Spinner

Redaktor Claudius Jezella zu Bruno Kernens Skihallenprojekt in Reutigen.

Claudius Jezella
Das Vorhaben von Bruno Kernen ist ambitioniert, doch scheint er damit auf ein Bedürfnis zu treffen.
Das Vorhaben von Bruno Kernen ist ambitioniert, doch scheint er damit auf ein Bedürfnis zu treffen.
Jürg Spielmann

Zugegeben, wenn wieder einmal ein prominenter oder weniger prominenter Kopf unter grossem Tamtam das nächste Millionenprojekt vorstellt, schrillen im Berner Oberland die Alarmglocken. Zu viele Jahrhundertchancen zerschellten an den harten Klippen der Realität.

Oft waren die Planungen überdimensioniert, die Erwartungen an das Kundeninteresse überzogen. Spätestens wenn es darum ging, einen seriösen Geldgeber zu präsentieren, offenbarten sich viele der selbst ernannten Visionäre bestenfalls als realitätsferne Träumer.

Bruno Kernen aber ist kein Spinner. Egal, wie utopisch man es hierzulande empfinden mag, in einer Halle Ski zu fahren, in vielen Gegenden ist das seit Jahren praktizierte Wirklichkeit, mit der sich sogar Geld verdienen lässt.

Als vor nicht mal 80 Jahren die Handballer begannen, ihren Sport von Rasenflächen in Hallen zu verlegen, mochten auch nicht wenige den Kopf geschüttelt haben. Und doch war die Entwicklung nicht aufzuhalten. Oder kennen Sie noch jemanden, der Feldhandball spielt? Das Klima wandelt sich, und damit wird sich auch der Skisport wandeln. Bruno Kernen hat das erkannt.

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