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Ski-WM in CortinaFreundin oder Feindbild: Lara Gut-Behrami, die Frau der Extreme

Über kaum eine Sportlerin wird in der Schweiz so kontrovers diskutiert wie über die Tessinerin. Das sagen aktuelle und ehemalige Teamkolleginnen sowie Athletinnen anderer Nationen.

Lara Gut-Behrami ist eine der erfolgreichsten Schweizer Sportlerinnen. Doch Freude daran haben nicht alle.
Lara Gut-Behrami ist eine der erfolgreichsten Schweizer Sportlerinnen. Doch Freude daran haben nicht alle.
Foto: Andrea Solaro (Keystone/AFP)

Wollte sie etwas platzieren? Oder war sie überrumpelt von der Frage, derart perplex, dass selbst sie nichts mehr sagen konnte: Michelle Gisin, die sonst ohne Punkt und Komma redet? Ein Räuspern von der Engelbergerin, dann ein: «Ich enthalte mich eines Kommentars. Ich sage besser nichts.»

Dabei waren die Fragen simpel: Wie nimmt sie Lara Gut-Behrami wahr im Team? Sieht sie Unterschiede zu früher? Es ist das Gespräch nach dem Super-G, den die Tessinerin mit ihrem ersten WM-Gold beendete. Fast jede Fahrerin wird auf die Gewinnerin angesprochen. Gisin sagt, sie habe einen «Riesenrespekt» vor ihr, «der fünfte Super-G-Sieg in Serie: unglaublich!». Doch bei der Frage nach der Beziehung stockt sie.

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