Zum Hauptinhalt springen

Kooperation BernFrauenkappelen steigt wohl aus

In der Konsultation hat sich eine Mehrheit gegen ein Fusionsprojekt mit der Stadt Bern gestellt. Der Gemeinderat beantragt, die Verhandlungen nicht weiterzuführen.

Gemeindepräsident Marc Wyttenbach (rechts) spürt in Frauenkappelen eine eher negative Grundhaltung zur Fusion.
Gemeindepräsident Marc Wyttenbach (rechts) spürt in Frauenkappelen eine eher negative Grundhaltung zur Fusion.
Foto: Raphael Moser

Die Beteiligung war eher dürftig und das Resultat nicht so eindeutig. 45 Personen aus Frauenkappelen haben an der Online-Konsultation zur Kooperation Bern teilgenommen, Organisationen waren nicht darunter. Die Stimmung war gegenüber einer Fusion mit der Stadt Bern und weiteren vier Gemeinden (Bolligen, Bremgarten, Kehrsatz, Ostermundigen) eher kritisch.

Aber der Vorsprung des fusionsskeptischen Lagers sei mit insgesamt 54 Prozent, die eher oder auf jeden Fall mit Nachteilen bei einer Fusion rechnen, «nicht uneinholbar gross», heisst es im Bericht zur Konsultation. So erwartet gut ein Drittel eher Vorteile bei einer Sechserfusion und wünscht sich, die Verhandlungen weiterzuführen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.