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Aus welchem Lied stammt dieser Ausschnitt?

Wir präsentieren jede Woche einen Kulturschnipsel. Erkennen Sie, was dahintersteckt?

Kulturredaktion

Mit Kultur lässt sich gut angeben – auch wenn man ein Werk oder einen Künstler gar nicht richtig kennt. Wir drehen den Spiess um: Erkennen Sie anhand des Schnipsels, um welchen Text, Film, Song oder welches Kunstwerk es sich handelt?

Vorschläge bitte unten in der Kommentarspalte eintragen.

Um den Rätselspass zu bewahren, schalten wir die Antworten erst in ein paar Tagen online. Die Lösung wird jeweils nach einer Woche mit der neuen Aufgabe zusammen bekannt gegeben.

Die Lösung der letzten Woche: Der Ausschnitt stammt aus dem Bild «M-Maybe» von Roy Lichtenstein (1923–97) aus dem Jahr 1965.

Lichtenstein hat sich mit seinen Cartoons ein Denkmal in der Pop-Art gesetzt. Sie sind Teil des von ihm geprägten industriellen Stils. Darin verband Lichtenstein die Malerei – charakteristisch etwa die dicken schwarzen Linien und kleinen Punkte – mit der industriellen Reproduktion der Cartoons. Die Cartoons wirkten depersonalisiert, gleichzeitig sind sie bis heute unverwechselbar.

Lichtenstein stellte in seiner Pop-Art Beobachtungen an, oft ironisch, oft romantisch. Auf «M-Maybe» hofft die Frau beispielsweise, dass ihr Mann doch besser krank sei, als dass er sie vergessen hätte. Natürlich denkt sie das, während ihr Haar weht und sie lasziv dreinblickt, gleichzeitig unschuldig. Typisch Roy Lichtenstein.

«M-Maybe» von Roy Lichtenstein. Quelle: Widewalls
«M-Maybe» von Roy Lichtenstein. Quelle: Widewalls
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