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Grindelwalder HotellerieFast nur noch halb so viele Logiernächte

Die Hotellerie weist für das erste Halbjahr 2020 einen Rückgang von 48 Prozent bei den Logiernächten auf.

 Archivbild eines leeren Hotelbetts in Grindelwald: Im ersten Halbjahr ging die Zahl der Logiernächte wegen der Corona-Pandemie stark zurück.
Archivbild eines leeren Hotelbetts in Grindelwald: Im ersten Halbjahr ging die Zahl der Logiernächte wegen der Corona-Pandemie stark zurück.
Foto: Monika Hartig

Vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2020 musste Grindelwald wegen der Corona-Pandemie Einbussen von 48 Prozent bei den Logiernächten und eine Minderung der Bruttobettenauslastung auf 31,2 Prozent (Vorjahr: 62 Prozent) verzeichnen. Konnte die Bettenauslastung im Januar (53,7 Prozent) und im Februar (72,3 Prozent) sogar gesteigert werden, so entsprachen die Monate April (0,3 Prozent) sowie Mai (9,1 Prozent) praktisch Maximalausfällen.

«Das Aufleben des Tourismus im Monat Juli und auch die Aussichten für August stimmen wieder etwas positiver», schreibt Grindelwald Tourismus in einer Mitteilung. Man dürfe «von Beherbergern ausgehen, welche Auslastungen von über 70 Prozent ausweisen werden». Und: «Die geltenden Reisebeschränkungen haben einen logischen, direkten Einfluss auf den Gästemix für das erste Halbjahr 2020.» Dominant sei der Binnenmarkt, der für 54 Prozent der Logiernächte verantwortlich zeichnet.

Als «zurückhaltend positiv» werden die Aussichten für den Winter 2020/21 beurteilt. Allen voran verspreche die Realisierung des V-Bahn-Projekts der Jungfraubahnen und der Gondelbahn Grindelwald-Männlichen dem Ort Grindelwald, neben dem Sommer, auch als Wintersportort «wiederum eine Spitzenposition im internationalen Wettbewerb zu erlangen».

pd/aka