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Wassereinbruch im LötschbergExperten bezeichnen Sicherheit der Passagiere als ungenügend

Eisenbahn-Tunnelexperten äussern harsche Kritik am Sicherheitskonzept im Lötschberg-Basistunnel. Die Überwachung per Videokamera als einzige Massnahme stufen sie als zu hohes Risiko ein.

Wasser und Schlamm haben seit Februar schon dreimal das Gleis zugedeckt.
Wasser und Schlamm haben seit Februar schon dreimal das Gleis zugedeckt.
Foto:PD

Die Ursachen für die drei Wasser- und Schlammeinbrüche im Lötschberg-Basistunnel, die teils zu mehrwöchigen Sperrungen der Oströhre vor dem Südportal führten, sind nun offenbar bekannt. Es sind eine beim Bau nicht verschlossene Sondierbohrung und eine Leitung dafür, das Wasser im Kalkstein zu fassen und durch den Tunnel abzuleiten, wie diese Zeitung am vergangenen Freitag berichtete. Experten kritisieren die bislang getroffenen Massnahmen als ungenügend.

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