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Hoffen auf Imagewechsel und Angst vor Hooligans

Kurz vor dem Start zum Eröffnungsspiel zwischen Polen und Griechenland leben die Leute in Warschau zwischen Skepsis und Euphorie. Redaktion Tamedia-Reporter Sebastian Rieder hat sich auf der Strasse umgehört.

Joanna, Studentin aus Warschau, war erst kürzlich für ein Semester in der Schweiz und hofft, dass Polen durch die EM einen Imagewechsel vollziehen kann. (7. Juni 2012)
Joanna, Studentin aus Warschau, war erst kürzlich für ein Semester in der Schweiz und hofft, dass Polen durch die EM einen Imagewechsel vollziehen kann. (7. Juni 2012)
Sebastian Rieder
Marcin, Arzt in einem Krankenhaus, sieht das Problem erst nach der Euro kommen. Er fragt sich, wie die teuren Stadien unterhalten werden sollen. In Polen sei das Interesse für Fussball sehr bescheiden. (7. Juni 2012)
Marcin, Arzt in einem Krankenhaus, sieht das Problem erst nach der Euro kommen. Er fragt sich, wie die teuren Stadien unterhalten werden sollen. In Polen sei das Interesse für Fussball sehr bescheiden. (7. Juni 2012)
Sebastian Rieder
Wojtek, Ausbildung bei der National Security, befürchtet, dass die Hooligans aus dem Stadtteil Praga viel Ärger machen werden. (7. Juni 2012)
Wojtek, Ausbildung bei der National Security, befürchtet, dass die Hooligans aus dem Stadtteil Praga viel Ärger machen werden. (7. Juni 2012)
Sebastian Rieder
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Es ist die Ruhe vor dem Sturm: Einen Tag vor dem Auftakt zur Fussball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine geht in Warschau noch alles sehr gemächlich zu und her. Die Stadt hat sich schöngemacht, überall ist Putzpersonal zugegen und schrubbt die City auf Hochglanz. Sogar nach Mitternacht ist der Reinigungsdienst auf der Strasse in vollem Einsatz und füllt Kehrichtsäcke. Auch wenn die Bemühungen augenfällig sind, neu sei das nicht, sagt der Fanartikelverkäufer Max. «Warschau hat sich nicht gross verändert», so der 46-jährige Arbeitslose. Mit dem Verkauf von polnischen Fähnchen und Hüten versucht er sich über Wasser zu halten. Die EM-Euphorie spürt er nur am eigenen Leib, sonst sei die Stadt wie immer.

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