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Fehlende Transparenz ETH-Epidemiologe kehrt internationaler Corona-App den Rücken

«Transparenz ist zwingend»: ETH-Epidemiologe Marcel Salathé zieht sich aus dem Projekt zur Contact-Tracing-App PEPP-PT zurück.

Experten setzen auf App

BAG-Delegierter zurückhaltend

Internationales Projekt

Schweizer Armee im Einsatz

sho/sda

94 Kommentare
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    Alexander Hollnsteiner

    Er gibt in Österreich die sogenannte „Rot-Kreuz-App“, die alle Einwände bezüglich Datenschutz und politischer Einflussnahme und etc. bereits hinter sich hat. Wie wäre es mit einer Zusammenarbeit, statt das Rad nochmals zu erfinden, mit zweifelhaftem Erfolg innert nützlicher Frist.

    Leider ist es ein müßige, fachlich unfundierte Annahme, dass man mit Hilfe eines Handys eine „anonyme“ oder „pseudonyme“ App herstellen kann, vorallem dann nicht, wenn Datenverkehr für diese App über einen Server läuft. Bei jeder Kontaktnahme nach aussen (und leider nicht nur dann) ist ein Handy mit bezahltem Datenverkehr (anderen gibt es nicht, trotz vieler Gratisminuten etc.) dem Provider bekannt, ohne Ausnahme. Geheimdienste können da jederzeit hineingreifen, und mit entsprechenden Verträgen bekommt jeder Drittanbieter die Handyuserinformationen. Da heisst es Vertrauen haben, in Apphersteller, Provider und Geheimdienste. Das Vertrauen ist uns aber abgewöhnt worden. Der österreichische Innenminister hat bereits die Mitarbeit seiner Polizisten beim Kontakt-Tracing vorgeschlagen. Cool, wenn man bedenkt, dass der Polizei unkompliziert Dauereintrittspunkte bei den Telefonprovidern zur Verfügung stehen. Da ist mir Südkorea noch lieber, perverserweise, da wird überwacht und jeder weiss es, transparent, quasi. Und es nützt, angeblich. Bei uns wird’s wenig nützen, befürchte ich, aber überwacht werden wird dennoch.