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Absteller«Es vergeht kaum ein Tag ohne Bettelbriefe in der Post»

Etwas Gutes tun in Form einer Spende: Eine edle Tat. Für unsere Leserin Johanna Saurer aus Steffisburg kommt es dabei allerdings auf das Mass an.

Immer und überall spenden geht nicht, findet unsere Leserin.
Immer und überall spenden geht nicht, findet unsere Leserin.
Foto: Getty Images/iStockphoto

Johanna Sauer ärgert sich: «Es vergeht kaum ein Tag ohne Bettelbriefe in der Post.» Unsere Leserin findet es unerhört und eine Zumutung, dass sie mehrere Male von der gleichen Institution eine Spendenaufforderung erhält.

Sie unterstütze zwar gewisse Zwecke, immer und überall gehe das aber nicht. Vor allem für Alleinstehende seien die Möglichkeiten begrenzt. «Es gibt andere Verpflichtungen, wie die Krankenkasse, Versicherungen oder Steuern und dazu noch Dinge wie Essen oder auch mal ein Vergnügen.» Und etwas Weiteres stösst ihr sauer auf: Die Briefe sind oft mit Beilagen wie Karten, Kugelschreibern oder Notizblöcken bestückt, was Geld kostet. Johanna Saurer findet: «Es wäre sinnvoller, dieses Geld anderweitig zu verwenden.»

Haben auch Sie etwas, was Sie ärgert? Oder aber sehr freut? In unseren Rubriken «Aufsteller» und «Absteller» ist Platz dafür. Beschreiben Sie die Situation in einem kurzen Text und schicken Sie diesen an redaktion@bernerzeitung.ch (Vermerk: Aufsteller / Absteller). Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Wohnort anzugeben.