Zum Hauptinhalt springen

Juni-Regen lindert Trockenheit«Es müsste jetzt einen Monat lang durchregnen»

Das Frühjahr 2020 war das trockenste seit zehn Jahren. Trockener sogar noch als der Frühling im «Dürrejahr» 2018. Das zeigen Bodenmessdaten der ETH Zürich. Die aktuelle Regenperiode kommt also – im Hinblick auf den Hochsommer – wie gerufen.

Abgestorbene Nadelbäume in einem Waldstück am Pfannenstiel. Das regnerische und kühle Juni-Wetter lässt vergessen, dass Hitze und Trockenheit der Natur im vergangenen Jahrzehnt wiederholt zugesetzt hat.
Abgestorbene Nadelbäume in einem Waldstück am Pfannenstiel. Das regnerische und kühle Juni-Wetter lässt vergessen, dass Hitze und Trockenheit der Natur im vergangenen Jahrzehnt wiederholt zugesetzt hat.
Martin Steinegger

Kühle Temperaturen und immer wieder kräftige Regengüsse: Die «Schafskälte» hat die Schweiz derzeit fest im Griff. Während das garstige Sommerwetter für die meisten kein Anlass zur Begeisterung ist, freut sich Stephan Bader darüber. Dem in Ürikon wohnhaften Meteo-Schweiz-Klimatologen würde es nichts ausmachen, wenn diese Wetterlage noch länger anhalten würde: «Es müsste jetzt eigentlich einen ganzen Monat lang durchregnen.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.