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Leserreaktionen«Es ist unmöglich, dass solches Geschäften jahrelang unentdeckt bleibt»

Leserinnen und Leser äussern sich zu aktuellen Themen. Unter anderem zu den neusten Recherchen im Umweltskandal Blausee.

Der Steinbruch und das Hartschotterwerk Blausee-Mitholz AG zwischen Frutigen und Kandersteg. Jahrelang entsorgte eine Berner Transportfirma hier verschmutzen Abfall.
Der Steinbruch und das Hartschotterwerk Blausee-Mitholz AG zwischen Frutigen und Kandersteg. Jahrelang entsorgte eine Berner Transportfirma hier verschmutzen Abfall.
Foto: Beat Mathys

Zu «Zürcher Abfall im Oberland als sauberer Aushub deponiert»

Mit missionarischem Eifer wird die Einhaltung der kaum mehr überblickbaren Corona-Massnahmen kontrolliert. Wenn es aber um die Einhaltung minimalster Umweltvorgaben geht, schauen die Behörden gerne weg. Es ist unmöglich, dass solches Geschäften wie im Fall Mitholz während Jahren unentdeckt bleibt. Onlinekommentar von Andreas Kunz

Der Titel ist irreführend und reisserisch. Die Herkunft des belasteten Materials ist sekundär. Die Schuld und die Ursache der weiteren Verschmutzung des Steinbruchs trägt «das kleine Berner Unternehmen» das nicht einmal namentlich erwähnt wird sowie die Firma Vigier, die die Kontrolle über den Steinbruch vernachlässigt hat. Da frage ich mich schon, was mit dieser Irreführung bezweckt wird. Die mehrfachen Skandale rund um den Steinbruch und den Blausee sind eher dem Kanton Bern zu verdanken. Fred Dubs, Münsingen

Eine unglaubliche Geschichte! Und das in den letzten fünf Jahren während denen sich so viele Menschen um Umwelt- und Klimaschutz, um mehr Biodiversität kümmerten. Mir bleibt die Sprache weg. Onlinekommentar von Christine B.

Ein Skandal! Und wie wirkt sich das auf das Grundwasser und die in der Region lebende Bevölkerung aus? Ich hoffe, es wird weiter recherchiert, informiert und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen. Onlinekommentar von Sabine Pfulg

Erneutes Totalversagen der zuständigen Amtsstelle der Berner Kantonsverwaltung. Onlinekommentar von Marc Stucki

Zum Leserbrief von Martin Eichenberger «Es ist eine Schande»

Die Worte des Leserbriefschreibers sind auch die meinen. Hinzuzufügen bleibt die massive Erhöhung des Eigenmietwertes, was mit Blick auf die langjährigen Bemühungen zur Abschaffung dieser fiktiven Einkommenssteuer, ein Hohn ist. Ein weiterer Coup ist dem Kanton Bern im Bereich öffentlicher Verkehr gelungen, der «Libero-Tarif» welcher sich nicht an der tatsächlich erbrachten Transportleistung orientiert sondern an der möglichen Abzockermentalität in Reinkultur. Werner Ulrich, Thun

Link zu den Leserreaktionen: «Der Bundesrat hat eine Vorbildrolle»

Zu «Schweiz will Männer bei Renten weiter diskriminieren»

Zwei Urteile des Europäischen Gerichtshofes in Strassburg lassen mich aufhorchen. Einem Mann, dessen Frau verstorben ist, muss gemäss Urteil des Strassburger Gerichts eine Wittwerrente zugesprochen werden, obwohl in unserer AHV-Gesetzgebung nur Wittwenrenten für Frauen möglich sind. Eine Frau, die trotz Bettelverbot auf Genfs Strassen bettelte, darf gemäss Urteil nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Ohne auf unsere Gesetze eintreten zu wollen, stellt sich mir folgende Frage: Bestimmen jetzt schon fremde Richter über uns Stimmberechtigte und über die Schweiz? Toni Brunner, Münchringen

Zu «Nach Kehrtwende von Cassis greift der Bundesrat durch»

Die Pandemie ist zu ernst, als dass damit Eile mit Weile gespielt werden sollte. Die laufend wechselnden Massnahmen werden durch ständiges Wechseln nicht glaubwürdiger. Bei Entscheidungen steht oft die Wiederwahl denn Lösungen des Problems im Vordergrund. Lösen wir das Problem pragmatisch. Die zu treffenden Massnahmen sind von einem kleinen Wissenschaftsrat zu fällen. Sie müssen nicht wiedergewählt werden und können der Sache dienlicher Entscheide fällen. Peter Wasem, Bern

4 Kommentare
    wuju

    Eine PUK muss her und alle die davon wussten ins Gefängnis stecken .