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Das Burgdorfer Fest der JugendEs ist Solätte, aber niemand ist da

Kein Fahnenmeer, das hohe Gras im Staldencher nicht geschnitten, die Stadtkirche leer und die Gassen der Burgdorfer Altstadt ohne Leben: Die 289. Solätte fand tatsächlich nicht statt.

Montag, 24. Juni 2019: In der natürlichen Arena des Staldenchers verfolgen Hunderte den Nachmittagsumzug.
Montag, 24. Juni 2019: In der natürlichen Arena des Staldenchers verfolgen Hunderte den Nachmittagsumzug.
Foto: Beat Mathys
Montag, 29. Juni 2020: Keine Menschenseele im Staldencher zu Burgdorf.
Montag, 29. Juni 2020: Keine Menschenseele im Staldencher zu Burgdorf.
Foto: Beat Mathys
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Mit der Tagwache um 7 Uhr und dem Läuten der grossen Glocke beginnt am letzten Montag im Juni für viele Burgdorferinnen und Burgdorfer der vielleicht schönste Tag des Jahres: die Solätte. Erinnerungen werden wach. Erinnerungen an die Schulzeit, als man noch selbst Akteurin oder Akteur war. Im weissen Röckli oder in schwarzer Hose und weissem Hemd von der Brüder-Schnell-Terrasse geht es bald hinauf durchs Kirchbühl der Stadtkirche zu. Im Chor des Gotteshauses singen die Neunteler Lieder, etwas davor erhalten die Erstklässlerinnen und Erstklässler den obligaten Taler. Seit 1729 geht das so.

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