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Interview mit Lara Stoll«Es ist extrem, gestern musste ich mich übergeben»

Die Slam-Poetin erhält den Salzburger Stier und spielt ausserdem die Hauptrolle in der neuen SRF-Krimiparodie «Advent, Advent». Jetzt wollen alle mit ihr reden.

«Netflix-Serien berühren mich einfach nicht», sagt Lara Stoll, die bald in der SRF-Serie «Advent, Advent» zu sehen ist.
«Netflix-Serien berühren mich einfach nicht», sagt Lara Stoll, die bald in der SRF-Serie «Advent, Advent» zu sehen ist.
Foto: Anna-Tia Buss

Gratulation zum mit 6000 Euro dotierten Salzburger Stier 2021! Bedeutet das «2021», dass Sie das Geld erst nächstes Jahr erhalten?

Ich habe mir diese Frage natürlich auch gestellt, obwohl ich überhaupt nicht zu den Personen gehöre, die ständig auf ihr Konto schielen. Die Preisverleihung ist im Mai, vermutlich wird das Geld irgendwann dann überwiesen. Ausser, die sagen sich: ‹Die Künstler brauchen vielleicht gerade jetzt dringend das Geld.› Aber es ist nicht so, dass ich ganz pleite wäre.

Es ist eine renommierte Ehrung. Sie wurden sogar im SRF-«Echo der Zeit» erwähnt.

Es ist extrem, ich gebe die ganze Woche Interviews, gestern musste ich mich deswegen sogar übergeben. Das grosse Interesse hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass gerade nicht viel Kultur stattfindet, die Zeitungen ihren Kulturteil aber doch irgendwie vollkriegen müssen. Also stürzt man sich ein bisschen auf mich. Im Moment komme ich gar nicht zum Arbeiten.

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