Zum Hauptinhalt springen

Frauen in der GemeindepolitikErst die einzige Frau, jetzt eine von vielen

Frauen sind in der Dorfpolitik angekommen: 1.9 Politikerinnen sitzen in einem durchschnittlichen Schweizer Gemeinderat. Wie macht man sich bemerkbar?

Wahlen Gemeinede Bolligen (BE). Kathrin Zuber (FDP) auf dem Schuhlhausplatz der Sonderschule in Bolligen (BE)
Wahlen Gemeinede Bolligen (BE). Kathrin Zuber (FDP) auf dem Schuhlhausplatz der Sonderschule in Bolligen (BE)
Ruben Wyttenbach

Als Kathrin Zuber 2011 in den Bolliger Gemeinderat nachrückte, war sie die einzige Frau im Gremium. Eine neben sechs Männern. «Damals war die Stimmung teilweise zum Davonlaufen», erinnert sie sich. Es sei öfters gehässig diskutiert worden, manchmal auch auf der persönlichen Ebene verletzend.

In den letzten zehn Jahren hat sich einiges geändert. Nicht nur, dass die 61-Jährige mittlerweile als Gemeindepräsidentin an der Spitze sitzt – neben ihr besteht der Rat heute mehrheitlich aus Frauen. Fünf zu zwei lautet das Verhältnis.

Die 14-täglichen Sitzungen seien angenehm, die Traktanden würden konstruktiv bearbeitet. «Und der Tonfall bleibt stets sachlich und freundlich.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.