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Franz-Schnyder-Biografie«Er war ein zerrissener Mensch»

Raff Fluri und Ursula Kähler haben die erste umfassende Biografie über den Burgdorfer Filmemacher geschrieben. Ein Gespräch über den streitbaren Macher.

Mit «Uli der Knecht» (1954) begann Franz Schnyder seine erfolgreiche Serie von sechs Gotthelf-Verfilmungen. Die Dreharbeiten fanden vor allem im Emmental und kurz auch in der Berner Altstadt statt.
Mit «Uli der Knecht» (1954) begann Franz Schnyder seine erfolgreiche Serie von sechs Gotthelf-Verfilmungen. Die Dreharbeiten fanden vor allem im Emmental und kurz auch in der Berner Altstadt statt.
Foto: Praesens Film AG

Frau Kähler und Herr Fluri, Sie haben sich über fünf Jahre lang mit Franz Schnyder beschäftigt. Was war er für ein Mensch?

Kähler: Was ihn enorm geprägt hat, war die Erziehung. Die Mutter war gebildet, ambitioniert und nicht immer glücklich in ihrer Ehe, in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter. Sie übertrug ihren Ehrgeiz auf die Söhne. Sie wollte, dass alle drei grosse Karrieren machen.

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