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In Schangnau verschwundenEr ging – und kam nie wieder

Niemand weiss, warum in Schangnau ein Lehrer und Familienvater für immer verschwand. War es ein Unfall oder ein bewusster Entscheid? 18 Jahre später hofft Christian Jaun immer noch, irgendwann auf eine Spur zu stossen.

Die Vespa des Lehrers wurde weit hinter dem Kemmeribodenbad an der Emme gefunden.
Die Vespa des Lehrers wurde weit hinter dem Kemmeribodenbad an der Emme gefunden.
Illustration: Karin Widmer

Am frühen Montagmorgen um 6.15 Uhr klingelte bei Käser Christian Jaun das Telefon. Die Frau von Lehrer Martin Müller (Name geändert) war in Sorge. Ihr Mann hatte am Sonntagabend das Haus verlassen und war noch immer nicht zurück. Jaun kannte Tinu aus der Feuerwehr, wusste um dessen Zuverlässigkeit und meinte, dass er sicher nicht zu spät zum Unterricht kommen würde. Als der Familienvater aber um 7 Uhr immer noch nicht aufgetaucht war, alarmierte der Käser die Polizei, lud seine Hündin ins Auto, fuhr Richtung Kemmeribodenbad und weiter in den Graben hinein. In der Schönisei, wo eine Brätlistelle zum Verweilen an der Emme einlädt, stand die Vespa des 34-Jährigen, der zu Hause drei kleine Kinder hatte.

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