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Krise in den KantinenEntlassungen, weil das Mittagsgeschäft serbelt

Weil Arbeitnehmende im Homeoffice sind, geraten die Kantinen der SV Group und des Zürcher Frauenvereins in Schieflage.

Büro leer, Kantine leer: Kantinen-Mitarbeitende haben keine Arbeit, wenn die Belegschaft daheim arbeitet.
Büro leer, Kantine leer: Kantinen-Mitarbeitende haben keine Arbeit, wenn die Belegschaft daheim arbeitet.
Foto: Franziska Rothenbühler

Mittagszeit in der Wankdorf-City: Wo normalerweise Hunderte von Angestellten aus den markanten Bürogebäuden durch die Häuserschluchten strömen, um dann in den Kantinen zu verschwinden, sind es an diesem Tag gerade mal ein paar Dutzend. Die meisten bleiben zu Hause und arbeiten von dort aus. Für die SBB-Kantinen, die vom Zürcher Frauenverein (ZFV) betrieben werden, hat das Konsequenzen. In einer der zwei Kantinen sind die Stühle hochgestellt. Die Kantine im Hauptsitz an den Gleisen ist zwar in Betrieb, allerdings sitzt zwischen den Plexiglasscheiben bloss eine überschaubare Menge an Leuten. Wie der ZFV bestätigt, hat man auf die veränderte Nachfrage reagieren müssen.

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