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Saint Xherdan

Xherdan Shaqiri schiesst gegen Polen mindestens das zweitschönste Tor der EM-Geschichte. Der Schweizer Nationalspieler wird mit Marco van Basten verglichen, hätte aber viel lieber gewonnen.

Xherdan Shaqiri liegt in der Luft und trifft gegen Polen zum Ausgleich.
Xherdan Shaqiri liegt in der Luft und trifft gegen Polen zum Ausgleich.
Keystone

2044 wird man sagen: «Weisst du noch, Shaqiri und sein Traumtor, damals an der Euro in Frankreich?» Xherdan Shaqiri wird in 28 Jahren vielleicht Grossvater sein und seinen Enkeln erzählen von diesem 25. Juni 2016 in ­St-Etienne, als er einen Treffer für die Ewigkeit schoss. Einen Treffer von derartiger Schönheit, wie er an einer EM bisher wohl erst einem Fussballer gelungen ist: dem Holländer Marco van Basten, der 1988 im Final in München gegen die Sowjetunion mit einem Volley aus unfassbarem Winkel eines der schönsten Tore der Fussballgeschichte erzielt hatte.

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