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C'est la vie

Nur mal ein Gedankenspiel: Stellen Sie sich vor, am Mittwoch würde die Schweiz den EM-Halbfinal gegen Wales bestreiten.

Was wäre hierzulande gerade los? Würden über 100?000 Fans ins nahe Lyon reisen? Die Euphorie hätte bestimmt historische Dimensionen angenommen, wir würden uns alle überbieten mit Elogen auf Granit Xhaka («bester Mittelfeldspieler der Welt»), Xherdan Shaqiri («so wurde der Zauberzwerg und Alpen-Messi zu einem der Grössten») und Stephan Lichtsteiner («sein Flankengeheimnis»). Vielleicht wäre die Nationalmannschaft sogar in ganz Europa der Liebling aller Sofafussballer, welche die Kleinen mögen. So wie es die Isländer tagelang gewesen sind.

Diese sind ja nun ausgeschieden, was an dieser Stelle letzte Woche mit einem Augenzwinkern gefordert worden war. Auch die Schweizer hätten die Rolle des geliebten Underdogs übernehmen können. Vielleicht hätte dann jeder im Internet wissen wollen, wie sein Name auf Schweizerdeutsch lauten würde. Ronaldo Chrigu. Griezmann Tönu. Lewandowski Röbu. Pogba Pole. Bale Geri.

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