Bericht: FCZ fordert 9 Millionen für seinen EM-Helden

Mit dem goldenen Tor gegen die Rumänen hat sich der Albaner in seiner Heimat unsterblich gemacht. Jetzt wird er heiss umworben. Was er und sein Berater dazu sagen.

Objekt der Begierde: Armando Sadiku.

Objekt der Begierde: Armando Sadiku.

(Bild: Keystone)

Thomas Niggl@tagesanzeiger

Armando Sadiku, mitten in der letzten Saison als Leihgabe an den FC Vaduz abgeschoben, soll urplötzlich 9 Millionen Franken wert sein, weil er sich an der EM in Frankreich mit seinem Siegestreffer gegen die Rumänen zum albanischen Volkshelden machte. Das sei jedenfalls die Ablösesumme, die FCZ-Präsident Ancillo Canepa mittlerweile fordere. Das berichtet der albanische Sender TV-Klan. Deutsche und italienische Clubs hätten Interesse am Torjäger.

Armando Sadiku soll gegenüber dem Sender bestätigt haben: «Ich habe viele Angebote, diese werde ich nun mit meinem Agenten gründlich prüfen. Ich würde sehr gerne in die Bundesliga wechseln. Das wäre ein Traum.» Sadiku stünde beim FCZ noch bis 2018 unter Vertrag. Doch es ist kaum anzunehmen, dass er nach dem Abstieg des Clubs in der Challeng League spielen will.

«Wir führen intensive Gespräche mit dem FCZ»

Sadikus Berater Dino Lamberti will auf Anfrage von Bernerzeitung.ch/Newsnetz die kolportierten 9 Millionen Franken weder bestätigen noch dementieren. Der Chef der Fairplay Agency in Zürich sagt lediglich: «Wir haben Angebote für Armando. Unter anderem aus Deutschland und Italien, das ist richtig. Wir führen zurzeit mit Heliane und Ancillo Canepa intensive Gespräche und suchen eine für beide Seiten befriedigende Lösung.» Es sei ja normal und auch legitim, wenn ein Präsident für einen Spieler, der noch zwei Jahre Vertrag habe, das Beste herausholen wolle.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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