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Interview mit Chef der Facebook-Währung«Eines Tages wird es vielleicht Libra-Franken geben»

Es ist das wohl bisher grösste Währungsprojekt: Libra soll das Bezahlmittel für Social Media werden. Gespräch mit Bertrand Perez, Chef der neuen Digitalwährung.

«Gerade entsteht das Internet des Geldes: Petrand Perez in Genf.
«Gerade entsteht das Internet des Geldes: Petrand Perez in Genf.
Fabrice Coffrini/AFP

Schwarzer Kapuzenpullover, Hemd, Jeans, unrasiert: Bertrand Perez, der 49-jährige Franzose, der Mann, der gerade die Digitalwährung Libra lanciert, die Politiker und Banker in Rage versetzt, wirkt gelassen. Dabei hat Libra eine ziem­liche Achterbahnfahrt hinter sich: Vor zwei Jahren, im Mai 2018, wurde bekannt, dass Facebook an einer Digitalwährung auf Blockchain-Basis arbeite. (Blockchain, kurz zur Erinnerung, ist das technische Prinzip, auf dem Bitcoin beruht, das digitale Zahlmittel, das inzwischen jeder kennt, aber kaum jemand benutzt.) Ein Jahr später, im Juni 2019, verkündete Facebook dann, man werde die Digitalwährung Libra lancieren in einer Allianz mit Visa, Mastercard und Paypal – und zwar von Genf aus.

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