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ULA scheidet im Viertelfinal ausEine schwierige Saison ist zu Ende

Unihockey Langenthal-Aarwangen (ULA) hat eine Spielzeit hinter sich, die nicht nach Wunsch verlief.

ULA-Coach Tomas Chrapek ist nachdenklich. Seine Spieler agierten im Abschluss zu wenig kompromisslos.
ULA-Coach Tomas Chrapek ist nachdenklich. Seine Spieler agierten im Abschluss zu wenig kompromisslos.
Foto: Marcel Bieri

Zuschauer waren beim letzten Heimspiel der Saison von Unihockey Langenthal Aarwangen (ULA) keine zugelassen. Wenn sie in der Kreuzfeldhalle Einlass gefunden hätten, wären sie vom Geschehen nicht überrascht worden. Basel zeigte im vierten Viertelfinalspiel erneut, wie stark es ist, ULA konnte nicht mithalten. 3:10 ging die Partie verloren und damit die Viertelfinalserie mit 1:3. Die Saison ist für die Oberaargauer zu Ende.

Eine Saison, die wenig gemein hatte mit der Spielzeit 2018/19, als ULA im Playoff Thurgau eliminierte und gegen den späteren Aufsteiger Sarnen beinahe die Ligaqualifikation erreicht hatte. «Es war klar die schwierigste Saison der drei, in denen ich hier Trainer bin», sagt Tomas Chrapek ganz deutlich klar. Mehrere Stammspieler hatten das Team verlassen. «Bei jedem Spieler hinterlässt das irgendwie Spuren», sagt der Tscheche. «Ich dachte, dass andere in der Lage sein würden, die Mannschaft auf dem Feld zu führen. Sie hatten jedoch damit Schwierigkeiten.»

Als Ergebnis davon war ULA in der Regular Season wochenlang unter dem Strich klassiert und schaffte auf Platz 8 gerade noch die Qualifikation für das Playoff. Wo man dann mit Basel gegen einen Kontrahenten antreten musste, der laut Chrapek auch einigen NLA-Teams Probleme bereiten könnte. Im ersten Viertelfinal gewann ULA überraschend auswärts in der Verlängerung 9:8, nachdem es 3:8 zurückgelegen war.

Die Gäste schöpften Zuversicht und schafften gegen ein zu siegsicheres Basel die Wende. Dieses Ergebnis diente dem Favoriten als Warnung; er dominierte fortan klar. 1:5, 0:8 und 3:10 lauteten die weiteren Resultate zuungunsten der Oberaargauer. «Es wäre dennoch möglich gewesen, besser abzuschneiden», sagt Chrapek. «Wir hatten riesige Probleme, unsere Chancen zu verwerten. Vor dem gegnerischen Tor müssen wir unbedingt kompromissloser agieren.»

Verstärkungen sind nötig

Für die kommende Saison sieht der Tscheche Verstärkungen als ein Muss an. Sein Vertrag läuft noch ein Jahr. «Und habe auch Lust weiterzumachen und die Mannschaft zu einem besseren Ergebnis zu führen», sagt Chrapek. Die Regular Season will er besser als auf Rang 8 abschliessen. So könnte man auch Kontrahenten wie Basel im Viertelfinal ausweichen. «Schon das zweitplatzierte Thurgau ist deutlich schwächer»., sagt Chrapek. «Gegen dieses Team hätten wir wohl kaum so deutliche Niederlagen kassiert.» Für eine bessere Ausgangslage im Playoff hätten aber die Ergebnisse zuvor auch besser sein müssen.