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Start der Berner ZibelewucheEin Zwiebelkauf ganz ohne «Gstungg»

Trotz abgesagtem Zibelemärit können in Bern Zwiebelverkäufer ihre Ware anbieten. Lohnt sich der Aufwand? Zwei Händler und eine Händlerin geben Auskunft.

Auftakt zur Zibelewuche: Zwiebelverkäufer wie Jürg Iseli aus Wiler bei Utzenstorf (im Bild) können auf dem Bären- und dem Waisenhausplatz ihre Ware anbieten.
Auftakt zur Zibelewuche: Zwiebelverkäufer wie Jürg Iseli aus Wiler bei Utzenstorf (im Bild) können auf dem Bären- und dem Waisenhausplatz ihre Ware anbieten.
Foto: Nicole Philipp

Es ist ein tristes Bild, das sich den Passanten am Montag kurz vor Mittag auf dem Waisenhausplatz präsentiert. Am Rande des kaum bevölkerten Platzes stehen zwei Marktstände, an denen Zwiebelzöpfe feilgeboten werden. Eine ältere Frau mit Maske schaut sich die Auslage kurz an und zieht dann weiter. Der niederprasselnde Regen passt irgendwie zum Bild.

Am Montag befinden sich auf dem Waisenhausplatz bloss zwei Marktstände.
Am Montag befinden sich auf dem Waisenhausplatz bloss zwei Marktstände.
Foto: Nicole Philipp

Die Freude überwiegt

Mit dem Zibelemärit mit seinem grossflächigen Gewusel, dem Glühweingelage und dem Konfettiregen hat die Szenerie in etwa so viel gemein wie eine Aufführung im Berner Puppentheater mit einem AC/DC-Konzert im Wankdorf. Der Spielverderber ist hinlänglich bekannt: Wegen der Corona-Pandemie fiel der Zibelemärit erstmals in seiner 101-jährigen Geschichte ins Wasser. Stattdessen hat die Stadt zusammen mit der Innenstadtorganisation Bern City und der Tourismusorganisation Bern Welcome die Zibelewuche ins Leben gerufen, welche von Montag bis Sonntag dauert. Unter anderem bieten dabei diverse Restaurants und Bäckereien Zwiebelspezialitäten an.

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