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Global erschwingliche HilfeEin Oberländer will den Rollstuhl revolutionieren

Sitzen, liegen oder stehen: Der Verein Roll on um Stefan Wäfler will den Rollstuhl neu erfinden. Auf ganz spezielle Art. Und für alle.

Die Rollchair-Idee steht im Fokus, die Triebfeder im Hintergrund: Stefan Wäfler (35) aus Spiez mit Modellstudien für den neuartigen Rollstuhl aus Klemmbausteinen von Lego Technic.
Die Rollchair-Idee steht im Fokus, die Triebfeder im Hintergrund: Stefan Wäfler (35) aus Spiez mit Modellstudien für den neuartigen Rollstuhl aus Klemmbausteinen von Lego Technic.
Foto: Jürg Spielmann

Open Source – zu Deutsch offene Quelle – ist ein Ausdruck, der speziell in der Computerwelt ein Begriff ist. Dabei wird geistiges Eigentum aus der Softwareentwicklung der Allgemeinheit frei zugänglich gemacht, in der Regel kostenlos. Das, um sie dank Schwarmwissen von Partizipierenden voranzutreiben. Geteiltes Wissen ist (mindestens) doppeltes Wissen.

Dieses Prinzip macht sich auch der Spiezer Verein Roll on zunutze. Nicht für etwas Digitales, sondern für etwas Greifbares, Handbetriebenes. «Wir wollen alle an unserer Vision Rollchair teilhaben lassen», sagt Triebfeder Stefan Wäfler. Für seine Sache – eine hehre. Der gebürtige Frutiger verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Er will den Rollstuhl revolutionieren, die Lebenshilfe für körperlich Beeinträchtigte besser machen. Und auch erschwinglicher.

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