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Kommentar zur CVPEin neuer Name allein genügt nicht, um die Partei zu retten

Wenn Gerhard Pfister wieder Wahlen gewinnen will, muss er seine neue «Mitte» auf Merkel-Kurs trimmen.

Parteipräsident Gerhard Pfister hat seine CVPler für den neuen Parteinamen «Die Mitte» gewinnen können. Um bei Wahlen erfolgreich zu sein, reicht das aber nicht.
Parteipräsident Gerhard Pfister hat seine CVPler für den neuen Parteinamen «Die Mitte» gewinnen können. Um bei Wahlen erfolgreich zu sein, reicht das aber nicht.
Foto: Keystone

CVP-Chef Gerhard Pfister hat es geschafft. Die Partei ist seinem Plan gefolgt, hat den Namen gewechselt und ihn zum Chef der neuen «Die Mitte» gemacht. Das ist ein Sieg für Pfister gewonnen hat er damit aber noch nichts.

Das zu Grabe getragene «C» mag eine Hypothek für die CVP gewesen sein. Vielen schien die ehemals grosse Volkspartei deswegen zu katholisch, zu religiös und zu konservativ, um sie noch wählen zu können. Noch belastender war indes, dass die CVP in den letzten Jahren nie zu einem klaren Kurs gefunden hat, sondern ständig zwischen sozialen, ökologischen, konservativen und wirtschaftsliberalen Positionen mäandriert hat.

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