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Urteil des VerwaltungsgerichtsEin Formfehler – und der Lohn ist weg

Eine Sprachlehrerin erhält zuerst lange keinen Lohn, dann doch noch. Jetzt muss sie ihn auf Geheiss des Verwaltungsgerichts zurückzahlen. Denn die Frau hat einen Fehler gemacht.

Eine Sprachlehrerin unterrichtete über vier Monate für eine Privatschule, die danach in Konkurs ging.
Eine Sprachlehrerin unterrichtete über vier Monate für eine Privatschule, die danach in Konkurs ging.
Symbolfoto: Getty Images

Eines Montagmorgens tritt die Frau, die im Emmental lebt, ihre Stelle als Sprachlehrerin bei einer Privatschule an. Doch zur Freude über den neuen Job gesellt sich schon bald Unbehagen: Den vereinbarten Lohn erhält die Frau nämlich von Anfang an nicht. Nach vier Monaten fordert sie die Schul-Verantwortlichen schriftlich auf, die ausstehenden Monatslöhne innert drei Tagen zu zahlen. Doch darauf geschieht nichts.

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