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Fans in den StadienEin bisschen Freude – und Millionenverluste

Die Fussballclubs atmen auf und freuen sich. Die Eishockeyvereine sind hin- und hergerissen und rechnen bereits ihre Verluste aus. So reagieren die Clubvertreter auf die Nachricht, dass sie ihre Stadien mit mehr Fans füllen dürfen.

Marc Lüthi ist CEO des SC Bern und rechnet mit einem Minus Ende Saison von fünf Millionen Franken.
Marc Lüthi ist CEO des SC Bern und rechnet mit einem Minus Ende Saison von fünf Millionen Franken.
Foto: Raphael Moser

Wanja Greuel hat Freude. Endlich wieder. «Es ist ein sehr guter Tag für uns», sagt der YB-Geschäftsführer. Noch Ende Juli war er wütend, irritiert, sprach von einem Dolchstoss des Bundesrats. Nun: Sonnenschein und Erleichterung. Was ist also geschehen? Der Bundesrat erlaubt den Fussball- und Eishockeyclubs, zwei Drittel ihrer Stadien zu füllen. «Das macht einen grossen Unterschied», sagt Greuel. Er meint: Sein Club verdient endlich wieder Geld. Aktuell hat er 15’000 Saisonkarten verkauft und kann nun sogar Tageseintritte veräussern.

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