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Unihockeyspieler der WocheEder und das Könizer Bollwerk

Goalie Patrick Eder von Floorball Köniz kassierte in den ersten zwei Spielen der Saison nur zwei Gegentore.

Goalie Patrick Eder und die Könizer Verteidigung harmonierten bisher.
Goalie Patrick Eder und die Könizer Verteidigung harmonierten bisher.
Archivfoto: Marcel Bieri

In 120 Minuten hat Patrick Eder – Torhüter von Floorball Köniz – nur zwei Gegentreffer erhalten. «In der Vorbereitung sprachen wir viel über das Defensivverhalten», erklärt Eder. Und fügt hinzu: «Das hat sich bisher bewährt. Wir stehen sehr stabil.»

Im zweiten Saisonspiel siegten die Könizer auswärts gegen Uster diskussionslos 7:1. Der Gegentreffer fiel erst vier Minuten vor Ende. «Natürlich ärgerlich, aber ein Shutout ist nicht das Wichtigste», erzählt Eder und schmunzelt. Eine Partie ohne Gegentor komme nämlich eher selten vor und sei sehr schwierig zu realisieren. Zum Saisonauftakt musste sich der 30-Jährige auch erst im letzten Drittel bezwingen lassen vom UHC Thun, auch damals blieb es beim einzigen Gegentor.

Trotz einem 14:2-Torverhältnis und sechs Punkten sieht der Goalie noch einiges an Potenzial bei den Berner Vorstädtern: «Beim Spiel mit dem Ball müssen wir uns verbessern.» Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag gegen Schlusslicht Sarnen. Einen Tag später wartet mit GC dann ein echter Gradmesser. «GC ist Mitfavorit. Das wird ein erster Härtetest. Nach dieser Partie wissen wir sicherlich mehr, wo wirklich stehen», sagt Eder.

Lockerer Wiler-Sieg

Wiler-Ersigen gewann in Sarnen problemlos mit 8:2. Joonas Pylsy ragte aus der starken Teamleistung mit drei Toren heraus. Der dritte Treffer erzielte der Finne 25 Sekunden vor Spielende. Krister Savonen – ein anderer Finne im Kader der Unteremmentaler – gelangen ebenfalls drei Skorerpunkte und zwar mit drei Vorlagen. Savonen bediente dabei zweimal Pylsy. Wie bei Köniz stehen damit auch bei Wiler nach zwei Spielen sechs Punkte auf dem Konto.

Joonas Pylsy erzielte in den ersten zwei Partien vier Tore und verbuchte dazu ein Assist.
Joonas Pylsy erzielte in den ersten zwei Partien vier Tore und verbuchte dazu ein Assist.
Archivfoto: Marcel Bieri

Der UHC Thun und Chur Unihockey lieferten sich am Samstagabend in der Mur-Halle ein Duell auf Augenhöhe. In der 46. Minute erzielte Thuns Nicolas Ammann das 3:3. Anders als die Berner Oberländer nutzten die Gäste aus Chur ihre Chancen in der Folge aber besser. Miro Lehtinen traf in der 55. Minute zum 3:4 aus Thuner Sicht, Sandro Cavelti erhöhte kurz danach auf 3:5. David Simek konnte nach einem Penalty zwar noch auf 4:5 verkürzen – zu mehr reichte es allerdings nicht. Somit verliert der UHC Thun das erste Heimspiel der Saison.

Unihockey Tigers legte den Grundstein für die ersten Punkte in der neuen Saison im Mitteldrittel, in dem die Langnauer vier Tore erzielten und keines erhielten. Die anderen zwei Drittel gegen Waldkirch-St. Gallen gingen zwar beide verloren, dennoch reichte es zum 6:4-Heimsieg. Stürmer Kevin Kropf überzeugte bei den Emmentalern mit drei Skorerpunkten.

Skorps bezwingen BEO im Derby

Zwei Berner Derbys zum Saisonauftakt und zwei Mal den Kürzeren gezogen. Unihockey Berner Oberland verlor nach der Niederlage gegen die Wizards auch gegen Emmental Zollbrück. Lara Kipf und die neue Tschechin Lucie Rezacova im Skorps-Dress waren mit jeweils zwei Toren die Matchwinnerinnen für das Heimteam. Bei BEO traf Topskorerin Sara Piispa ebenfalls doppelt, die 3:5-Niederlage konnte die Finnin jedoch nicht verhindern.

Nach dem Overtime-Sieg im ersten Spiel gegen BEO musste Bern Burgdorf dieses Mal als Verlierer vom Platz. Die Wizards mussten sich zu Hause gegen Zug mit 3:5 geschlagen geben. Die Burgdorferinnen führten nach dem Startdrittel zwar mit 3:1, danach bissen sie sich aber am Zuger Goalie die Zähne aus.

Die Tschechin Lucie Rezacova (in Schwarz) erzielte im Derby gegen BEO zwei Tore und war so mitverantwortlich für den Sieg.
Die Tschechin Lucie Rezacova (in Schwarz) erzielte im Derby gegen BEO zwei Tore und war so mitverantwortlich für den Sieg.
Foto: Markus Grunder