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Durch den Monsun

Wir sind nass. Dauernd. Vom Bädele, vom Schwitzen oder vom Regen – pardon – Monsunregen.

Auf der Insel wird komplett auf die Wetterprognose verzichtet. In der Zeitung sieht das dann so aus: Sonne mit heller Wolke, mit dunkler Wolke, mit Blitz und mit einem Wasserkübel. Und der Zeitungsgrafiker macht wohl jeden Tag ohne den Meteorologen zu fragen copy paste. Wenn wir unseren Coiffeur fragen, wie es morgen wird, antwortet er: «Mon ami, je sais même pas si l’amour est eternelle». Das bedeutet: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Von einer Sekunde auf die andere regnet es in Strömen. Wir haben unseren eigenen Niederschlagsmengenindikator, nämlich die Dauer, bis das Hemd auf der Haut klebt. Die Rekordzeit war gestern: 7 Sekunden.

Als ausgewiesene Regentageexperten wissen wir, dass es nie für immer regnet und die launische Natur kein Grund ist, im Zimmer rumzuhocken. Wie unser Coiffeur, übertragen wir das auf unser Bandmotto: «Wir dürfen alles und müssen nichts» wird ergänzt mit «Wenns nicht so will wie du, dann geh bädelen». Wir lieben es, mit einfachen Lebenskonzepten jegliche Komplexität von unserem Strandhaus fernzuhalten.

Männer am Meer sind auf ihrer Insel, irgendwo weit weg, im Ozean. Die Berner Band berichtet bis Samstag täglich von dort: in dieser Zeitung, per Videoblog – und zwischen 19 und 20 Uhr auf Capital FM.

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