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Dürrenmatt-Ausstellung in SpiezDürrenmatt als zeichnender Kosmonaut

Seine Zeichnungen sind die gemalten Schlachtfelder, auf denen sich die Kämpfe des schriftstellerischen Werks abspielten. Das Schloss Spiez gibt nun Einblick in Friedrich Dürrenmatts düster-ironische Gedankenwelt.

Die grossen Stoffe dienten Friedrich Dürrenmatt als Inspiration – wie bei dem Werk «Shakespeare».
Die grossen Stoffe dienten Friedrich Dürrenmatt als Inspiration – wie bei dem Werk «Shakespeare».
Foto: CDN/Schweizerische Eidgenossenschaft

«Es gibt keinen einzigen, vernünftigen Grund, einen Gott anzunehmen», sagt Friedrich Dürrenmatt im Film «Porträt eines Planeten» von 1984. Der behäbige Dichter und Denker sagt aber auch: «Es gibt keine Welt ohne Glauben.» Theologische Fragestellungen liessen den 1921 in Konolfingen geborenen Pfarrerssohn nie ganz los. Besagter Film ist Teil der aktuellen Sonderausstellung auf Schloss Spiez. Mit «Dürrenmatt als Zeichner und Maler. Ein Bildwerk zwischen Mythos und Wissenschaft», wird in verschiedenen Kapiteln das zeichnerische und grafische Œuvre des Dramatikers in den Mittelpunkt gerückt.

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