Zum Hauptinhalt springen

Einsamkeit im LockdownDringende Empfehlung: eine Stunde allein sein täglich

Einsamkeit ist nicht Alleinsein. Und Letzteres hat zu Unrecht einen schlechten Ruf. Gespräch mit der Fachfrau Cordula Reimann.

Es ist möglich, Einsamkeit in produktives Alleinsein umzumünzen, aber es braucht etwas Übung. Auf dem Bild schaut eine Finnin auf den See vor ihrem Fenster in Lappland.
Es ist möglich, Einsamkeit in produktives Alleinsein umzumünzen, aber es braucht etwas Übung. Auf dem Bild schaut eine Finnin auf den See vor ihrem Fenster in Lappland.

Ob allein im Homeoffice oder in Quarantäne – selten war Einsamkeit wohl so präsent wie heute. Cordula Reimann setzt sich in ihrer Arbeit als Prozessbegleiterin, Mediatorin und Coach mit den Themen Traumata und Geschlechtergleichheit, aber eben auch Alleinsein/Einsamkeit und Anderssein auseinander. Für ihr Buch «Das Alleinsein-Einsamkeit-Paradox: Persönliche und gesellschaftskritische Beobachtungen» hat sie 150 Interviews zum Thema Einsamkeit mit Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen geführt. Vor und während den weltweiten Lockdowns. Ihr Fazit: Immer wieder bewusst und achtsam allein zu sein kann gegen die eigene Einsamkeit helfen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.