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«Sofagate»-Affäre in AnkaraDraghi bezeichnet Erdogan als «Diktator»

Italiens Regierungschef Mario Draghi hat den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan als «Diktator» bezeichnet. (3. Februar 2021)

«Das war ein Verhalten, das mir sehr wegen der Demütigung missfallen hat»

Mario Draghi

SDA

85 Kommentare
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    Bernhard Brecht

    Wenn man seine eigenen Grenzen nicht mehr schützen kann (oder will), wie dies bei der EU der Fall ist, wird das von anderen Ländern nicht nur als Indiz für Schwäche betrachtet, sondern man ist im Verhältnis zu den Anrainer-, Durchreise- und Ursprungsländern der (zumindest von den meisten Bürgern) ungewollten Migration erpressbar. Die Türkei hat mit dem Sofagate unmissverständlich und ohne Zweifel bewusst (Erdogan und die Türkei sind hinsichtlich Nationalstolz und Achtung der Würde im diplomatischen Bereich und generell durchaus sensibel eingestellt) diese Geringschätzung und die fehlende Achtung zum Ausdruck gebracht. Frau von der Leyen darf 2.5 Stunden auf dem Sofa in der Ecke sitzen und nachher gleich die Banküberweisung der nächsten Millionen auslösen. Wer das nicht gut findet, kann sich ja (falls EU-Bürger) bei den nächsten Wahlen überlegen, welche Grenzsicherungspolitik sie/er mit dem Stimmzettel unterstützen möchte.