Dossier: Missbrauchsfall H.S.

Der Berner Sozialtherapeut H.S. soll über 100 Kinder in Behindertenheimen sexuell missbraucht haben. Alles zum Fall finden Sie im Dossier.

Fall H.S.: Staatsanwaltschaft meldet Berufung an

Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland hat Berufung im Fall H.S. angemeldet. Ob das Urteil tatsächlich ans Obergericht weitergezogen wird, ist jedoch noch unklar. Mehr...

Fall H.S.: Chaaban übt Kritik

Die Urheberin der Verwahrungsinitiative hat kein Verständnis dafür, dass der pädophile Sozialtherapeut nicht verwahrt wird. Mehr...

Urteil gegen H.S. überrascht den Heimverband

Ueli Affolter, Geschäftsführer des Heimverbands Social Bern, äussert sich zum Urteil gegen H.S. und zur Prävention gegen Missbräuche. Mehr...

Fall H. S.: Im Gefängnis bis an sein Lebensende

Ob in der Verwahrung oder in einem Massnahmenzentrum – der Freiburger Strafrechtsprofessor Christof Riedo geht eher nicht davon aus, dass H.S. je wieder in Freiheit lebt. Mehr...

«Für die Angehörigen ist der Prozess enorm schwierig»

Während des Prozesses gegen H.S. sind Angehörige der unzähligen Opfer anwesend. Teilweise sind sie als Privatkläger am Verfahren beteiligt. Für die persönliche Betreuung in diesen schweren Stunden ist die Opferhilfe Bern vor Ort. Mehr...

Staatsanwältin fordert für H.S. die Verwahrung

Der Sozialtherapeut H.S. soll für immer inhaftiert werden. Das fordert die Berner Staatsanwaltschaft und verlangt zudem die maximale Freiheitsstrafe von 15 Jahren. Die Verteidigung dagegen setzt auf eine stationäre Massnahme. Mehr...

«Ich wusste, dass ich etwas Unrechtes tat»

Seit Montag steht der Sozialtherapeut H.S. in Bern vor Gericht. Er hat weit über 100 Behinderte missbraucht. Während fast 30 Jahren hat er seine Neigung ohne Rücksicht ausgelebt. Die Schicksale seiner Opfer blendete er aus. Mehr...

Pädophiler H.S.: Die Opfer kümmerten ihn nicht

Nach den Übergriffen fühlte sich der 57-jährige Sozialtherapeut schlecht – trotzdem hörte der Angeklagte H.S. nicht damit auf. Von 124 Fällen wird noch über 33 geurteilt. Mehr...

Nun kommt der pädophile Betreuer H. S. vor Gericht

Übernächste Woche beginnt in Bern der Prozess gegen H.S. Der Fall erschütterte die Schweiz. Der Betreuer hatte während fast 30 Jahren mehr als 100 meist behinderte Menschen missbraucht. Erst vor 4 Jahren flog er in Zofingen auf. Mehr...

Das Gericht beurteilt 33 Fälle von Missbrauch

Während 29 Jahren hat Sozialtherapeut H.S.* von ihm betreute Behinderte sexuell schwer missbraucht. Jetzt ist die Untersuchung abgeschlossen. Von 124 Fällen werden 33 strafrechtlich verfolgt. Mehr...

Der Fall H.S. hat «spürbar sensibilisiert»

Der Fall des Berner Sozialtherapeuten, der den sexuellen Missbrauch von mehr als 120 Behinderten gestand, hat die Behindertenorganisationen «spürbar sensibilisiert». Angeklagt wird H.S. wohl im Sommer. Mehr...

H. S. sitzt jetzt in Lenzburg

H.S., der 122 Behinderte missbraucht haben soll, ist von Bern in den Aargau verlegt worden. Mehr...

Die Folgen des Schocks bei der Nathalie-Stiftung

Bis 2008 betreute und missbrauchte H.S. in der Gümliger Nathalie-Stiftung Schwerstbehinderte. Er war ein beliebter Kollege und hat sogar am Leitfaden gegen sexuellen Missbrauch mitgearbeitet. Direktor Walter Zuber und Präsident Peter Niederhäuser sagen, was sich durch den Fall H.S. verändert hat. Mehr...

Sozialbranche fordert Null Toleranz bei sexuellem Missbrauch

Zwölf Verbände, Organisationen und Institutionen haben am Freitag in Bern die Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen vorgestellt. Die Botschaft lautet «Wir schauen hin! Und zwar gemeinsam». Mehr...

Betreuer sollen ihr Strafregister vorlegen

Am Dienstag diskutierte der Berner Heimverband über Massnahmen zum Schutz von Heimbewohnern. Künftig möchte man Strafregisterauszüge einfordern und eine schwarze Liste führen. Mehr...

Berner Heimverband bietet Kurse für Arbeitszeugnisse an

Dass dies nötig ist, zeigte sich jüngst im Fall eines Berner Pflegers, der über 100 sexuelle Übergriffe in Heimen verübte. Mehr...

Gab es weitere sexuelle Übergriffe?

Ein neuer Verdacht im Raum: Gab es im Wohnheim Tannhalde neben H.S. noch weitere Betreuer, die sich an Kindern vergingen? Mehr...

In den Archiven findet sich nichts über H.S.

Die Übergriffe von H.S. sind im Regionalen Behindertenzentrum Interlaken nirgends vermerkt. Zentrumsleiter Kuno von Känel berichtet von einer unglaublichen Betroffenheit. Mehr...

«Ich schätzte H.S. falsch ein»

Reinhold Junele war in Interlaken während zweier Jahren der Vorgesetzte von H.S. Heute leitet er das Heim Sunnegarte in Muri und bedauert, dass er den Verdacht damals nicht ernst genommen hat. Mehr...

Sozialtherapeut entschuldigt sich bei Opfern

Der Berner H. S., der im Verdacht steht, über 120 Behinderte sexuell missbraucht zu haben, hat sich mit einem Brief an seine Opfer und deren Familien gewandt. Mehr...

Fall H.S.: Warnsignale schon vor 11 Jahren

Möglicherweise hätte der heute 54-jährige Sozialtherapeut, der über 100 Behinderte missbraucht hat, bereits vor 11 Jahren gestoppt werden können. Die Verantwortlichen des Behindertenheims Interlaken hatten Hinweise, haben aber nicht gehandelt. Mehr...

Geschönte Zeugnisse soll es bei den Heimen nicht mehr geben

Jetzt ziehen die Behindertenheime die Lehren aus dem gravierenden Missbrauchsfall eines Berner Therapeuten. Ab sofort wollen sie auf das Codieren von Arbeitszeugnissen verzichten. Mehr...

«Die schwarze Liste ist rechtlich heikel»

Der Präsident des Stiftungsrates Nathalie begrüsst eine schwarze Liste für Heimmitarbeiter grundsätzlich. Er sieht jedoch rechtliche Probleme: Mitarbeitende könnten zu Unrecht angeschuldigt werden. Mehr...

Heimleiter wollen Vertrauen wieder herstellen

Zwei Wochen nach Bekanntwerden des Falls H.S. haben sich die Leiter der betroffenen Heime zu einem runden Tisch getroffen. Sie haben noch viel vor. Mehr...

«Da muss man genau hinschauen»

Ein Betreuer hat in einem Lager beobachtet, wie ein Leiter aus dem Oberland-Ost mit einer behinderten Teilnehmerin «auffallend viel engen Körperkontakt hatte», wie der Helfer sagt. Mehr...

Missbrauchsopfer: «Ich gehe durch die Hölle»

A.S. ist als Kind vom Heimarzt sexuell ausgebeutet worden. Der aktuelle Berner Missbrauchsfall lässt ihren Schmerz wieder hochkommen. Nun erzählt die 54-Jährige, wie sie noch heute darunter leidet. Mehr...

Polizei hat den Grossteil der Angehörigen der Opfer von H.S. informiert

Die Kantonspolizei Bern hat am Montag über den Stand der Dinge bei den Ermittlungen zum Fall des Sozialtherapeuten H.S. informiert. Die Behören haben die Mehrheit der Angehörigen von Opfern kontaktieren können. Die Hotline wird abgeschaltet. Mehr...

«Ein Pillenzwang kann zulässig sein»

Private Behindertenheime dürfen die Antibabypille zur Bedingung für Bewohnerinnen machen. Auch in staatlichen Einrichtungen sei eine solche Zwangsmassnahme nicht ausgeschlossen, sagt der Jurist Hardy Landolt. Mehr...

Meldepflicht bei Missbrauchsfällen gefordert

Personen, die im Gesundheits- und Erziehungswesen tätig sind, sollen sexuelle Übergriffe melden müssen, falls sie davon Kenntnis haben. Dies fordert Ständerätin Christine Egerszegi (FDP). Damit könnten Missbräuche, wie der am Dienstag bekannt gewordene Fall des 54-jährigen Berner Sozialtherapeuten, einfacher verhindert werden. Mehr...

H.S. half bei der Erarbeitung von Präventions-Konzepten

Die Schweizer Heime sollen Lehren aus dem Berner Missbrauchsfall ziehen und ihre Präventionsmassnahmen überprüfen. Mehr...

Bis zur Anklage verjähren weitere Fälle

Von den 114 Übergriffen von H.S. werden womöglich weniger als 30 Fälle strafrechtlich verfolgt. Der grosse Rest der Übergriffe ist verjährt. Auf die Strafe wirkt sich dies aber kaum aus. Mehr...

«Es gibt kein Heim ohne sexuelle Übergriffe»

Mehr als die Hälfte der Bewohner von Behindertenheimen werden Opfer von sexuellen Übergriffen. Es werde zu oft weggeschaut, sagt Expertin Aiha Zemp. Tabuisierung der Sexualität und ungenügende Ausbildung würden den Missbrauch fördern. Mehr...

Der Richter erklärt, wieso H.S. 2003 ungeschoren davon kam

Die Behörden haben damals beim verdächtigten H.S. keine Hausdurchsuchung durchgeführt. Mehr...

13-Jährige wurde von zwei Betreuern missbraucht

2003 belog er die Untersuchungsbehörden. Jetzt soll H.S. zugegeben haben, in der Nathalie-Stiftung ein damals 13-jähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Das Mädchen war bereits zuvor Opfer eines anderen Betreuers geworden. Mehr...

Pflicht zum «wohlwollenden» Arbeitszeugnis kann fatal sein

Laut Experten sind viele Formulierungen geschönt – weil sich Arbeitgeber keine Probleme aufhalsen wollen. Mehr...

In diesen fünf Berner Heimen arbeitete H.S.

Nun ist klar, in welchen Behindertenheimen im Kanton Bern der Sozialpädagoge H.S. tätig gewesen ist. Mehr...

Erstklassige Arbeitszeugnisse für H.S.: Die Dokumente im Wortlaut

H.S. war gewalttätig und erhielt zweimal die Kündigung. Trotzdem stellten ihm alle Berner Heime positive Arbeitszeugnisse aus. Das Schweizer Fernsehen hat alle Zeugnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – ein Heim attestiert dem Pädophilen sogar ein sonniges Gemüt. Mehr...

Die perfide Masche des «Teddybärs»

Der Sozialtherapeut H. S. wirkte nett und engagiert. Und er baute zu seinen Opfern raffiniert eine Vertrauensbeziehung auf – um diese zu missbrauchen. Mehr...

H.S. erfüllte die Berufsstandards eines Sozialtherapeuten nicht

Der mutmassliche Täter nannte sich Sozialtherapeut. Heute stellt sich heraus, dass er vor Jahrzehnten eine Ausbildung in Deutschland absolvierte haben soll und sich in einzelnen Kursen weiterbildete. Mehr...

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