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Verrückter US-Open-FinalDominic Thiem, der Meister des Leidens

Der Österreicher quälte sich mit Krämpfen zu seinem ersten Grand-Slam-Titel. Verlierer Alexander Zverev vermisste seine Eltern, die an Covid-19 erkrankt sind.

Erleichtert und erschöpft: Dominic Thiem, nachdem Alexander Zverevs letzter Ball ins Aus gesegelt ist.
Video: SRF

«Wahnsinn, geistesgestört!», sagte Dominic Thiem und schüttelte den Kopf. Via Grossleinwand unterhielt er sich nach diesem epischen US-Open-Final gegen Alexander Zverev (2:6, 4:6, 6:4, 6:3, 7:6) mit seinem jüngeren Bruder Moritz. Und liess so in der riesigen, fast leeren Arena einen kurzen Moment der innerfamiliären Intimität zu. Im Finish habe er sich aber nicht mehr so gut bewegt, merkte Moritz augenzwinkernd an. «Mal schauen, wie es morgen ist. Es wird sich sicher gut anfühlen auf dem Flug», sagte Thiem. Auch das wird er überstehen.

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