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Am 18. JuniDoch noch Info-Veranstaltung zu «Kooperation Bern»

Wegen Corona wurde im März ein Informationsanlass zur Fusion im Grossraum Bern abgesagt. Diese wird nun nachgeholt.

Das war noch vor Corona: Felix Walter präsentiert die Resultate einer Machbarkeitsstudie zu Grossbern. Er wird auch am 18. Juni als Redner dabei sein.
Das war noch vor Corona: Felix Walter präsentiert die Resultate einer Machbarkeitsstudie zu Grossbern. Er wird auch am 18. Juni als Redner dabei sein.
Foto: Christian Pfander

Zum Fusionsabklärungsprojekt «Kooperation Bern» findet nun doch noch eine Informationsveranstaltung statt. Nachdem im März eine solche Veranstaltung wegen des Coronavirus abgesagt werden musste, ist nun am 18. Juni in Bern ein solcher Anlass geplant.

Wie die Stadt Bern und die Gemeinde Ostermundigen am Donnerstag mitteilten, wird die Informationsveranstaltung im Berner Kornhaus stattfinden. Unter der Leitung von Moderatorin Lisa Stalder werden Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried, der Ostermundiger Gemeindepräsident Thomas Iten und Felix Walter von der Firma Ecoplan diskutieren.

Es geht um Möglichkeiten, Chancen und Risiken einer Gemeindefusion. Walter ist Autor einer Machbarkeitsstudie zu einer allfälligen Grossfusion im Raum Bern. Die Studie zeigt mehrere Varianten auf – von der Zweierfusion Bern/Ostermundigen bis hin zu einer Fusion von sechs Gemeinden.

Damit die Corona-Vorgaben des Bundes eingehalten werden können, wird im Berner Kornhaus die Platzzahl begrenzt. Daher ist eine Anmeldung nötig. Die Veranstaltung wird aber auch live im Internet übertragen.

Konsultation läuft noch

Ostermundigens Lokalparlament gab im August 2018 dem Gemeinderat den Auftrag, Vorbereitungen für Fusionsverhandlungen aufzunehmen – «insbesondere mit der Stadt Bern». In der Folge beschlossen auch die Gemeinden Bern, Bolligen, Bremgarten, Frauenkappelen und Kehrsatz, Vor- und Nachteile von Gemeindezusammenschlüssen näher abklären zu lassen.

Im Februar begann für das Abklärungsprojekt das öffentliche Konsultationsverfahren. Es hätte Ende Mai enden sollen, wurde aber wegen des Coronavirus in allen Gemeinden verlängert.

SDA