Facebook startet Satellit für Afrika

Mark Zuckerberg will 2016 seinen ersten Satelliten zur günstigen Internet-Versorgung entlegener afrikanischer Gebiete starten.

Internet-Hilfe für arme Regionen: Mark Zuckerberg spricht von einer «Mission». (22. Februar 2016)

Internet-Hilfe für arme Regionen: Mark Zuckerberg spricht von einer «Mission». (22. Februar 2016) Bild: Lluis Gene/AFP

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Auf der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona unterstrich der Facebook-Gründer erneut das Ziel seiner Mission: «Jeder auf der Welt muss Zugang zum Internet bekommen.» Nach wie vor seien weltweit vier Milliarden Menschen offline. Darüber hinaus werde dafür gerade eine zweite Test-Drohne mit Antennen gebaut, sagte Chef Mark Zuckerberg am Montag.

Bereits vor einigen Jahren startete Zuckerberg die Initiative Internet.org, die mehr Menschen ins Netz bringen soll. Das Programm ist allerdings auch umstritten. Kritiker sehen dadurch zum Teil die Netzneutralität beeinträchtigt.

Kein Unternehmen, das so schnell aufgibt

So erlitt er zuletzt einen Rückschlag: In Indien wurde das Angebot «Free Basics» untersagt, weil es nur einen Gratis-Zugang zu ausgewählten Online-Diensten – darunter natürlich Facebook – gewährte. Zuckerberg zeigte sich enttäuscht darüber, betonte aber: «Facebook ist kein Unternehmen, das aufgibt, wenn es an eine Strassensperre kommt.» Die wichtigste Lehre für das Unternehmen daraus sei gewesen, dass alle Länder unterschiedlich seien.

Facebook hat 1,6 Milliarden Mitglieder, ist aber für weiteres Wachstum auch auf neue Nutzer aus Entwicklungsländern angewiesen. Ihm gehe es bei Internet.org nicht darum, Geld zu verdienen, sondern darum, Menschen zu vernetzen, sagte Zuckerberg. «Nur weil man ein Unternehmen hat, heisst das nicht, dass man sich nicht um eine Mission sorgt.» (fal/afp)

Erstellt: 22.02.2016, 21:52 Uhr

Auf der Seite von Apple

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat sich im Streit um die Entschlüsselung eines iPhones auf die Seite des Apple-Konzerns gestellt. «Wir haben ziemlich viel Verständnis für Tim und Apple», sagte Zuckerberg am Montag bei der Mobilfunkmesse MWC mit Blick auf Apple-Chef Tim Cook und dessen Unternehmen. Er glaube nicht, dass es die Sicherheit erhöhen werde, wenn zur Entschlüsselung von Handys «Hintertüren» eingebaut würden – und auch nicht, dass dies «richtig ist». Die US-Behörden hatten vom Apple-Konzern gefordert, bei der Entschlüsselung eines iPhones eines Attentäters zu helfen. (afp)

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