«Im Krematorium ist das Publikum lebendiger»

Journalistinnen und Journalisten verraten unter dem Hashtag #MeinGroessterFail auf Twitter ihre peinlichsten Fehler. Eine Auswahl.

Oops: Journalisten sind nur Menschen. Auch Natasha Exelby. Die austra­lische TV-Moderatorin wurde beim Tagträumen erwischt!

Oops: Journalisten sind nur Menschen. Auch Natasha Exelby. Die austra­lische TV-Moderatorin wurde beim Tagträumen erwischt! Bild: zvg/ABC News

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Eine Journalistin schrieb Anfang Jahr in der «Dorstener Zeitung» über Sicherheitsprobleme bei Computerprozessoren – und machte allein das Design, also das «Aussehen» der Chips für die Sicherheitslücke verantwortlich. Für diesen Fehler erntete sie sogleich Spott und Häme im Internet.

Letzte Woche brachte der deutsche Redaktor Roland Grün frischen Wind in die Diskussion – zumindest auf Twitter: «Im Nachhinein ist alles dann meist lustiger als in diesem Moment. Daher möchte ich hier eine kleine Aktion starten, und jeder Medienschaffende, der mag, macht mit: #MeinGroessterFail.» Seither posten Journalisten auf der Social-Media-Plattform ihre gröbsten Fehler. Ein Best-of.

Lachen über andere ist bekanntlich einfach. Aber Fehler machen wir alle. Wir haben uns auf der Redaktion dieser Zeitung einmal umgehört. Hier eine Sammlung unserer ganz persönlichen Aussetzer:

Musste in einem Testspiel von YB gegen Xamax Raphaël Nuzzolo ablichten und hab mich aufgestellt, den YB-Angriff zu fotografieren. Habe dann aber erst nach fünf Minuten gemerkt, dass Nuzzolo nicht mehr bei YB, sondern beim Gegner spielt. Habe dann schnell und möglichst unauffällig noch die Seiten gewechselt, um ihn in den Fokus zu bekommen. Der Transfer war über ein halbes Jahr her... (Raphael Moser, Fotograf)

Im Mai 2008 und vor dem letzten Meisterschaftsspiel von YB gegen Basel war die Euphorie auf der Redaktion grenzenlos. «Die Berner Zeitung produziert heute nach der Entscheidung im Titelkampf ein Extrablatt, das kurz nach Mitternacht beim Stade de Suisse gratis verteilt wird», schrieben wir auf der BZ-Titelseite. Den Rest der Geschichte kennen wir: Der FC Basel wurde Meister, und YB wartet seit nun schon 31 Jahren auf einen Titel. (Peter Jost, Chefredaktor)

Mailverkehr:
– Lieber Sven (ich glaub, wir sind Duzis, ich hoff, wir sind Duzis:-))
– Liebe Nicole. Schön, von dir zu hören, ja, wir sind per du miteinander. Liebe Grüsse aus London, Björn Inniger
– Hab ich dich Sven genannt? O my God. Sorry. Aber du hast mich Nicole genannt?
– Liebe Nina, ich dachte, wenn du mich Sven nennst, dann kann ich dir gut Nicole sagen . . . ;-) (Nina Kobelt, Kulturredaktorin)

Ich titelte eine Besprechung von Franz Hohlers Kurzprosa mit «Der Zeitgeist spuckt in allen Ecken». Es war mein allererster Artikel als Redaktorin dieser Zeitung. (Lucie Machac, Gesellschaftsredaktorin)

Vor lauter Champagner nach der Filmpremiere von «Das Parfüm» habe ich vergessen, den Bericht zu schreiben... (Stefanie Christ, Kulturchefin)

Ich habe in einem Artikel über Neuenegg mal Scheissanlage statt Schiessanlage geschrieben. (Stephan Künzi, Regionschef) (Berner Zeitung)

Erstellt: 13.01.2018, 10:41 Uhr

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