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Gezwitscher über den Courts

Der Twitter-Boom hat das Tennis erfasst und erlebt am Australian Open einen neuen Höhepunkt. Anstatt reines Marketing zu betrieben, zeigen die Tennisstars viel Humor.

Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, Roger Federer twittert nicht. Dafür beschäftigt sich seine Frau Mirka auf der Tribüne oft mit ihrem Handy.
Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, Roger Federer twittert nicht. Dafür beschäftigt sich seine Frau Mirka auf der Tribüne oft mit ihrem Handy.
Keystone
Entdeckte Twitter im vergangenen Sommer: Rafael Nadal, vor einem Match in sein Handy vertieft.
Entdeckte Twitter im vergangenen Sommer: Rafael Nadal, vor einem Match in sein Handy vertieft.
Keystone
Rekordverdächtige 2,4 Millionen Follower: Serena Williams (rechts) zwitschert bald zum 10'000 Mal.
Rekordverdächtige 2,4 Millionen Follower: Serena Williams (rechts) zwitschert bald zum 10'000 Mal.
AFP
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Als Stanislas Wawrinka um 2.15 Uhr morgens nach dem Sieg über Marcos Baghdatis ins Hotel kam, fand er noch Zeit, zum Handy zu greifen: «Zeit zu schlafen, danke für alle Messages», liess er seine Fans über Twitter wissen. 28'326 Leute folgen ihm über diese Kommunikations-Plattform, die der Lausanner rege nutzt. Immer wieder lädt er darauf auch Links zu Fotos aus dem Alltag. Er ist damit nicht alleine: Fast jeder, der im Tennis etwas auf sich hält, zwitschert mit («to tweet» heisst zwitschern): Spieler, Coaches, Experten, Medienleute, Fans. Und das weltumspannende Gezwitscher über den Courts wird stets beliebter und intensiver, weil es offensichtlich viele Bedürfnisse abdeckt.

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