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Facebook stellt keine Werbung mehr auf Gewalt- und Pornoseiten

Mehr als eine Million Werbekunden besitzt Facebook. Auf Gewalt- und Pornoseiten will das Online-Netzwerk die Werbung nun einschränken.

Konnte viele Werbekunden an Land ziehen: Facebook-CEO Mark Zuckerberg.
Konnte viele Werbekunden an Land ziehen: Facebook-CEO Mark Zuckerberg.
AFP

Das Online-Netzwerk Facebook will im Interesse seiner Werbekunden künftig keine Anzeigen mehr auf Seiten mit pornografischen oder Gewalt-Inhalten zeigen. «Unser Ziel ist es, sowohl die Freiheiten des Teilens auf Facebook zu erhalten, als auch Menschen und Marken vor bestimmten Arten von Inhalten zu schützen», teilte das soziale Netzwerk in einem Blog mit. Auf Seiten, die Gewalt oder Sex zum Inhalt hätten, werde die Werbung daher eingeschränkt.

Zunächst sollen die Anzeigen manuell von den betreffenden Seiten entfernt werden. In den kommenden Wochen werde Facebook zu diesem Zweck aber ein automatisches System installieren, teilte das US-Unternehmen mit. «Wir werden einen besseren Job erledigen, indem wir sicherstellen, dass Werbebotschaften bei für die Marke angemessenen Seiten und Gruppen erscheinen», hiess es in der Mitteilung.

Facebook hatte kürzlich mitgeteilt, dass es mittlerweile mehr als eine Million Werbekunden habe. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr seine Bemühungen um Werbekunden deutlich verstärkt. Damit reagierte es auch auf den desaströsen Facebook-Börsengang 2012. Zu dem Debakel hatten Zweifel beigetragen, ob das soziale Netzwerk aus seinen Nutzerzahlen auch finanziellen Profit ziehen kann.

AFP

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