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Der Gesinnungskrieg der Gamer

Seit mehr als einem Monat hält die #Gamergate-Kontroverse die Videospielgemeinde in Atem. Was steckt dahinter?

Wider die Korruption: Ein Kampagnenbild der Gamergate-Aktivisten.
Wider die Korruption: Ein Kampagnenbild der Gamergate-Aktivisten.
apixelatedview.com

Das sogenannte Gamergate war bisher eine Onlinediskussion für Eingeweihte. Was da während zweier Monate in der Parallelöffentlichkeit des Netzes vor sich hin eskalierte, steht nun aber zunehmend im Rampenlicht. Gamergate ist eine Kontroverse um Berichterstattung über Videospiele und -spieler. Ein Teil der Spielergemeinde wirft der Online-Spielepresse Verflechtungen mit der Spieleindustrie und einen Angriff auf ihr Hobby vor. Dieser Meinungskrieg spielt sich online ab. Schauplätze sind Beiträge in Foren, in den sozialen Medien oder Kommentaren sowie orchestrierte E-Mail-Proteste. Eine Minderheit greift auch zu anonymen Attacken auf Kritiker und andersdenkende mittels Onlinestalking, Wikipedia-Vandalismus und Gewaltandrohungen. Zunehmend stehen auch Boykottbestrebungen im Raum.

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