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Wie der Gorilla aufs Handy kommt

Um den weltweiten Markt für das spezielle Glas, aus dem die Oberflächen von Smartphones und Tablet-PCs bestehen, ist ein Kampf entbrannt.

Sechsmal härter als normales Glas: Asahi Glass' Dragontrail (Bild) macht Gorilla von Marktführer Corning Konkurrenz.
Sechsmal härter als normales Glas: Asahi Glass' Dragontrail (Bild) macht Gorilla von Marktführer Corning Konkurrenz.
Keystone

Es klingt ein bisschen wie in einem der frühen japanischen Gozilla-Filme: Drachenweg gegen Gorilla-Glas. Tatsächlich geht es um den weltweiten Markt für das spezielle Glas, aus dem die Oberflächen von Smartphones und Tablet-PCs bestehen.

Superhart und resistent gegen Kratzer

Der grösste japanische Glashersteller Asahi Glass stellte sein neues Produkt vor, das sich Dragontrail (Drachenweg) nennt. Es soll Gorilla von Marktführer Corning Konkurrenz machen. «Dragontrail» sei superhart, resistent gegen Kratzer und sechsmal härter als normales Glas, erklärte Asahi Glass.

Gorilla wird derzeit von mehr als 20 grossen Smartphone-Marken weltweit eingesetzt, wie Corning erklärte. Es schützt unter anderem die Galaxy-Smartphones und Tablets von Samsung, das Droid-Phone von Motorola und das Notebook X300 von LG. Zur Frage, ob auch Apple das Glas einsetzt, wollten beide Unternehmen nicht Stellung nehmen. Nicht alle Kunden wollten namentlich genannt werden, erklärte Corning.

Grosse Ziele

Asahi Glass hofft, im nächsten Jahr mit Dragontrail auf einen weltweiten Umsatz von mindestens 30 Milliarden Yen (266 Millionen Euro) und einen Marktanteil von 30 Prozent zu kommen. Das Glas komme auch jetzt schon in einigen Geräten zum Einsatz, hiess es.

dapd/rek

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